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Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure: Wieder auffüllen, was die Zeit genommen hat

Die sprichwörtliche „Fülle des Lebens“ umfasst auch das menschliche Gewebe und seinen sichtbarsten Teil, die Haut. Doch diese Fülle ist leider nicht unerschöpflich – im Laufe des Lebens verliert das Gewebe an Volumen. In der Haut bilden sich Linien und Vertiefungen die so ungeliebten Falten und Fältchen.

Doch zum Glück muss man sich damit nicht abfinden: Hautlinien können z.B: aufgefüllt werden, indem sie mit geeigneten „Fillern“ unterspritzt werden. Ebenso kann eine ganze Gewebefläche aufgefüllt werden und so wieder ihr ursprüngliches Volumen zurückerhalten.

Der positive Effekt wird sichtbar: Im Gesicht werden die Konturen wieder jugendlicher, auf dem Handrücken zeichnen sich durch das Unterpolstern die Gefäße und Knochen weniger ab. Auch das Aufpolstern der Lippen und die Korrektur der Nasenform sind mit Fillern, meist Hyaluronsäure, möglich.

Wir wenden zwei Methoden an: Hyaluronsäure, das dank seiner guten Hebekapazität auch bei geringen Injektionsvolumina sehr beliebt ist, und Hydroxylapatit.

Für wen ist die Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure interessant?

Hyaluronsäure ist eine feuchtigkeitsbindende Zuckerverbindung, die im Körper zum Beispiel in Sehnen, Bändern, der Haut und in Gelenk- und Lymphflüssigkeit vorkommt. Sie kann mit modernsten Methoden in reinster Form synthetisiert werden.

Es stehen verschiedene Präparate zur Verfügung, die eine genau auf den Einsatzbereich abgestimmte Konzentration an Hyaluronsäure enthalten. Das Material hat sich z.B. hier bewährt:

  • Unterspritzen von Nasolabialfalten
  • Glättung von Stirnfalten
  • Auffüllen von Mundwinkelfalten (Marionettenfalten)
  • Auffüllen von Gewebedefekten im Kinnbereich
  • Flächiges Unterpolstern von Fältchen im Wangen- und Augenbereich, an Hals und Dekollete
  • Behandlung von gealterten Handrücken
  • Volumenaufbau an den Lippen
  • und sogar zur Korrektur der Nasenform ohne OP

Wie alle biologischen Füllmaterialien wird auch die Hyaluronsäure mit der Zeit im Körper wieder abgebaut – die Wirkung lässt dann nach. Die modernen Präparate haben jedoch eine Wirkungsdauer von bis zu 12 Monaten. Eine Wiederholung dieser Faltentherapie ist bei Bedarf problemlos möglich.

 

Wie führen wir die Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure durch?

Die Behandlung dauert nicht lange, je nach Anwendungsbereich ist die Sitzung schon nach 20 Minuten oder einer Stunde beendet. Um das Risiko von Blutergüssen an der Einstichstelle zu vermeiden, ist es ratsam, blutverdünnende Medikamente vor dem Eingriff abzusetzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen beraten wir Sie natürlich im Vorfeld individuell. Die Injektion kann mit lokaler Betäubung erfolgen. Nach dem Desinfizieren der Einstichstelle unterspritzen wir mit einer sehr feinen Nadel den genau auf Sie abgestimmten Füllstoff in die entsprechende Hautschicht: Für tiefere Falten wird ein höher konzentriertes Präparat gewählt mit stärkerer „Hebekraft“, für oberflächliche Fältchen ein mittel konzentrierter Wirkstoff.

Was ist nach der Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure wichtig?

Die Glättung der behandelten Stellen ist bereits nach einigen Minuten gut zu sehen. Anfänglich können die betroffenen Stellen jedoch noch etwas geschwollen und gerötet sein. Sofortiges Kühlen nach dem Eingriff ist deshalb angenehm und verschafft schnell Linderung. Kleine Blutergüsse an den Einstichstellen sind möglich. In der Regel sind Sie direkt im Anschluss an die Sitzung gesellschaftsfähig. In den ersten zwei Stunden sollten Sie allerdings auf Make-up verzichten, um eine Verunreinigung der Einstichstellen zu vermeiden.