Nürnberger Klinik

AnfahrtImpressumKontakt

Brustverkleinerung auf einen Blick

  • OP-Dauer 2-3h
  • Narkose Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt 1-2 Tage
  • Kosten ab 5.800 €
  • Nachbehandlung 4 Wochen
  • Fadenzug nach 3 Wochen
  • Gesellschaftsfähig nach 2-3 Wochen
  • Sport nach 6 Wochen

Brustverkleinerung: Entlastung für Körper und Psyche

Eine Brustverkleinerung (Mammareduktion) ist nicht allein eine ästhetische Frage. Je nach Statur der Frau können Brüste ab einer gewissen Größe zu einer echten Belastung werden. Das reine Gewicht der Brust kann für Schulter- und Rückenschmerzen verantwortlich sein und im Laufe der Zeit sogar zu Haltungsschäden führen.

Vom Gewicht abgesehen leiden Frauen mit sehr großen Brüsten (Makromastie, bei besonders großen Brüsten spricht man auch von Gigantomastie) unter der psychischen Belastung – unweigerlich zieht Makromastie unerwünschte Blicke auf sich, und selbst alltägliche Handlungen wie das Auswählen passender Oberbekleidung werden zum Problem.

Im Extremfall ist die körperliche Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt, sportliche Aktivitäten sind quasi unmöglich, das begünstigt wiederum Übergewicht und damit das Wachstum des Fettgewebes in der Brust – ein negativer Kreislauf, der allerdings mit einer Brustverkleinerung durchbrochen werden kann.

Für wen ist eine Brustverkleinerung interessant?

Für Frauen, die unter ihren großen und schweren Brüsten leiden, ist eine Brustverkleinerung eigentlich der einzige Ausweg, um neue Lebensqualität zu erlangen und gesundheitlichen Folgeschäden vorzubeugen. Dieser Eingriff ist deshalb bei ausgeprägter Gigantomastie durchaus schon in jüngeren Jahren sinnvoll. Allerdings sollte sichergestellt sein, dass das Brustwachstum abgeschlossen ist.
Ist die Brustverkleinerung aus rein ästhetischen Gründen gewünscht, gilt es die Familienplanung zu bedenken: Mit moderner Operationstechnik ist es grundsätzlich möglich, Sensitivität der Brustwarzen und Stillfähigkeit zu erhalten. Hier kann es von Fall zu Fall jedoch Einschränkungen geben. Für Frauen mit Kinderwunsch und nicht zu schweren Brüsten kann es sinnvoll sein, den Eingriff noch aufzuschieben, da sich die Brust auch durch das Stillen noch  einmal verändert. Frauen ab 35 Jahren sollten sich vor der Brustverkleinerung einer Mammographie unterziehen.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch können wir die für Sie individuell am besten geeignete Operationsmethode erläutern.

Wie führen wir die Brustverkleinerung durch?

Die zwei- bis dreistündige Operation führen wir in Vollnarkose durch. Sie sollten einen Klinikaufenthalt von ein bis zwei Tagen einplanen.
Um die Brust zu verkleinern, wird überschüssiges Drüsengewebe und Haut entfernt und gegebenenfalls Fett abgesaugt.
Es gibt verschiedene Operationstechniken zur Brustverkleinerung. Die Operationsmethode ist abhängig von der zu entfernenden Menge des Brustdrüsengewebes. In der Regel ist ein Schnitt um die Brustwarze mit vertikaler Verlängerung der Narbe in die Unterbrustfalte ausreichend (vertikale Schnittführung, Technik nach le jour oder als i-Technik bekannt). Wir arbeiten trotz des hohen Zeitaufwandes ausschließlich mit innen liegenden Nähten und schaffen so optimale Voraussetzungen für die Narbenheilung.

 

Was ist nach der Brustverkleinerung wichtig?

In den ersten 24 Stunden nach der Operation muss die Brust ruhig gestellt werden; dazu tragen Sie eine Kompressionsbandage. Schwellungen und Blutergüsse in der ersten Zeit nach dem Eingriff gehören zum normalen Heilungsverlauf. Nach drei Wochen können die Fäden entfernt werden. Je nach verwendeter Methode lässt sich der Operationserfolg nach 6 Wochen beurteilen.
In diesem Zeitraum dürfen Sie nicht schwer heben, keinesfalls Sport treiben und sollten körperliche Anstrengung in jedem Fall vermeiden, um den Heilungsprozess nicht zu beeinträchtigen. Zusätzlich tragen Sie tagsüber und nachts in diesem Zeitraum einen speziellen BH, der die Entlastung der Narben gewährleistet und hilft, die operierte Brustform beizubehalten.
Über alle etwaigen Risiken sowie den genauen Ablauf der Behandlung in Ihrem speziellen Fall informieren wir Sie ausführlich in einem individuellen Beratungsgespräch. Nehmen Sie dazu gerne mit uns Kontakt auf.