
Bruststraffung auf einen Blick
- OP-Dauer 2-3 h
- Narkose Vollnarkose
- Klinikaufenthalt 1-2 Tage
- Kosten ab 4.900 €
- Nachbehandlung 1-2 Wochen
- Fadenzug nach 3 Wochen
- Gesellschaftsfähig nach 2 Wochen
- Sport nach 6 Wochen
Bruststraffung: Für eine jugendlichere Form in jeder Lebensphase
Das Größenwachstum der weiblichen Brust ist mit ca. 16 bis 18 Jahren abgeschlossen. Dennoch ändert sich die Form der Brüste im Laufe der Zeit aufgrund unterschiedlicher Einflüsse. Das können hormonelle Schwankungen sein, etwa durch Schwangerschaften, Stillzeiten sowie in den Wechseljahren. Aber auch die Schwerkraft wirkt auf die Brüste, und als Folge des natürlichen Alterungsprozesses des Körpers verändert sich die Straffheit des Gewebes allgemein. Da die Brust nicht nur aus Drüsengewebe besteht, sondern auch Fettgewebe enthält, kann sie auch infolge von Gewichtsverlust Volumen und Spannkraft verlieren.
Das alles zeigt sich äußerlich – während sich bei jungen Frauen die Brustwarzen meist oberhalb der Höhe der Brustumschlagsfalte befinden, sinken sie später mehr oder weniger weit unter diese Linie ab. Eine Bruststraffung (Mastopexie) wirkt dem entgegen: Sie kann die Brüste heben und ihnen wieder eine jugendlichere Form verleihen.
Für wen ist eine Bruststraffung (Mastopexie) interessant?
Bei Frauen, deren Brüste normal groß sind, aber an Festigkeit verloren haben – sei es nach größerem Gewichtsverlust, nach Schwangerschaft und Stillzeit oder im Verlauf des normalen Alterungsprozesses –, kann eine Bruststraffung die besten Ergebnisse erzielen.
Grundsätzlich kann eine Brust jeder Größe gestrafft werden – bei schweren Brüsten kann man überlegen, gleichzeitig eine Brustverkleinerung durchzuführen, damit der Erfolg von Dauer ist.
Wie führen wir die Bruststraffung durch?
Eine Mastopexie wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt und macht einen ein- bis zweitägigen Klinikaufenthalt erforderlich. Anders als bei der Brustverkleinerung wird kaum Gewebe, sondern hauptsächlich Teile der oberflächlichen Hautschichten entfernt, da sich die Größe der Brust ja nicht verringern soll. In der Regel ist ein narbenarm verheilender i-Schnitt ausreichend; er führt um den Brustwarzenhof herum und senkrecht nach unten bis in die Unterbrustfalte.
Was ist nach der Bruststraffung wichtig?
Schwellungen und leichte Blutergüsse gehören auch bei diesem Eingriff zum Heilungsverlauf. Ebenso ist ein Spannungsgefühl in der Brust in den ersten Wochen nach der Operation normal. Nach etwa drei Wochen ziehen wir die Fäden. Bis Ihre Brüste die endgültige Form nach der Mastopexie erreicht haben, müssen Sie sich allerdings drei bis sechs Monate (manchmal auch länger) gedulden, da die innere Wundheilung einige Zeit beansprucht. Wichtig ist auch hier, sich sechs Wochen lang wirklich zu schonen: Sport, Sonnenbäder und schweres Heben sind tabu. Damit die Narben nicht unter Spannung stehen – das würde die Wundheilung behindern –, werden Sie in den ersten Wochen einen speziellen BH tragen. Durch die Beeinträchtigung von Hautnerven können in der ersten Zeit nach dem Eingriff Sensibilitätsstörungen in Brust und Brustwarzen auftreten; diese Taubheitsgefühle sind in der Regel vorübergehender Natur. Über alle etwaigen Risiken sowie den genauen Ablauf der Behandlung in Ihrem speziellen Fall informieren wir Sie ausführlich in einem individuellen Beratungsgespräch. Nehmen Sie dazu gerne mit uns Kontakt auf.



